KZ-ZÜGE AUF DER HEIDEBAHN

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In eigener Sache

Mitte der achtziger Jahre - damals ca. 18-jährig - besuchte ich eine Fotoausstellung mit dem Titel "KZ-Züge auf der Heidebahn". Zum ersten Mal wurde mir damals deutlich, daß Krieg und Judenverfolgung nicht nur relativ weit weg, sondern auch direkt vor der Haustür Spuren hinterlassen haben. Dies war für mich damals ein völlig neuer Ansatz. Natürlich hatten wir die Judenverfolgung in der Schule behandelt, doch war es immer weit weg, ohne Bezug zum eigenen Leben. Und nun las ich von KZ-Zügen im Bahnhof Schneverdingen...

Aus dieser Fotoausstellung entstand schließlich das Buch, dessen Inhalt wir nun ins Internet gestellt haben.

Fünfzehn Jahre später - mittlerweile professionell im Bereich Webdesign tätig - sorgten regelmässige Medienberichte über Nazi-Seiten im Web für anhaltenden Ärger, schließlich wird man als aufgeklärter Mensch nicht gern mit irgendwelchen Dumpfbacken in einen Topf geworfen.

Irgendwann hat es dann "Klick" gemacht - die Idee für dieses Projekt war da, nun ging es nur noch um das "Wie". Das Praktikum von Marek Cisakowski hat dann endlich den Freiraum gebracht, den ein solch umfangreiches Projekt nun einmal benötigt. Unzählige Bilder mußten gescannt und bearbeitet werden, Unmengen an Text mußte erfaßt, bearbeitet und neu gesetzt werden. An dieser Stelle noch einmal: "Vielen Dank!"

Ich hoffe, daß diese Seiten sehr rege besucht werden. Da die Autoren sich bereit erklärt haben, auch eine "druckerfreundliche" Fassung zur Verfügung zu stellen, sehe ich hier auch eine gute Grundlage für die Verwendung z.B. in Schulen oder in Seminaren.

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